Pension Lienau's Pub
Die Liste der Kulturdenkmale in Chemnitz-Schönau ist lang. Mit ihrer über 200-jährigen Industriegeschichte ist die Stadt ein Hot Spot für Denkmäler der Industriekultur. Über 50 % der Stadt bestehen aus Gebäuden von vor 1950.
Ein Hotspot im Kontext von Kulturdenkmalen kann spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur von Chemnitz geben. Diese Orte sind nicht nur historische Stätten, sondern auch lebendige Räume, in denen Traditionen und moderne Einflüsse aufeinanderprallen. Durch Veranstaltungen, Führungen und interaktive Ausstellungen wird es Besuchern ermöglicht, in die vielfältige Vergangenheit einzutauchen und das Erbe zu erleben. Gerade die Verbindung von architektonischen Meisterwerken und lebendigen Geschichten macht Kulturdenkmäler zu faszinierenden Hotspots, die zum Verweilen und Entdecken einladen.
Die Wanderer-Werke waren ein bedeutender deutscher Hersteller von Fahrrädern, Motorrädern, Autos, Lieferwagen, Werkzeugmaschinen und Büromaschinen, der im Jahr 1885 in Chemnitz gegründet wurde. Den Namen „Wanderer“ bezogen die beiden Firmengründer Winklhofer und Jaenicke aus der Übersetzung der Bezeichnung „Rover“, die der Engländer John Kemp Starley seinen Fahrrädern gegeben hatte.
Das Straßenbahnmuseum
Chemnitz ist das ältesten Straßenbahndepot der Stadt und besteht aus einer zweischiffigen Wagenhalle aus dem Jahr 1908. Ebenfalls bereits 1880 entstand der erste Betriebshof mit Wagenschuppen, Pferdestall, Futtermagazin und Dienstgebäude im Gelände des Museums an der Zwickauer Straße
Das Industriemuseum Chemnitz befindet sich an einem der zentralen Orte sächsischer und Chemnitzer Industriegeschichte. In der 1907 von Hermann und Alfred Escher errichteten Werkhalle zeigt das Industriemuseum Chemnitz auf 3.500 qm eine ständige Ausstellung zur Industriegeschichte Sachsens –Industrie im Wandel erleben. Zu sehen sind Industrieprodukte und Konsumgüter, Alltagsgegenstände und Luxuserzeugnisse, die von den Menschen in Sachsen in mehr als zwei Jahrhunderten produziert und konsumiert wurden und werden.
Die Geschichte der Braustolz Brauerei hat ihren Ursprung im Jahr 1868 und geht zurück auf die Bierbrauerei in Kappel. 1900 ging diese über in die „Feldschlößchen-Brauerei Aktiengesellschaft zu Chemnitz-Kappel“. Von 25.000 Hektolitern Bier zu dieser Zeit wuchst die Marke bis zu 130.000 Hektolitern in 1999. Die Fassadengestaltung des historischen Gebäudes ist eng mit dem Stadtteil Schönau verbunden und prägt ihn bis heute. Seit 2017 wird auf dem Gelände kein Bier mehr gebraut. Diese historische Stätte ist nicht nur ein Ort der Braukunst, sondern auch ein Wahrzeichen, das die kulturelle Identität der Region widerspiegelt.
Das Technisches Uhrenmuseum Chemnitz ist ein muss für jeden Liebhaber von Uhren. Zu entdecken gibt es die 150-jährige Geschichte elektrisch gesteuerter Haupt- und Signaluhren anhand von 80 Modellen aus Deutschland, England und Frankreich. Die 500-jährige Entwicklungsgeschichte von Turmuhren ist vor allem anhand von Exponaten sächsischer Herstellerfirmen wie Zachariä (Leipzig) und Hahn (Zwickau) erfahrbar. Ausgestellt sind auch einzelne Läuteeinrichtungen wie z. B. Bahnläutewerke sowie elektrisch gesteuerte Stempeluhren.
Der Bau der Lutherkirche Schönau erfolgte am 12. Mai 1885 unter Leitung des Chemnitzer Baumeisters Robert Schober nach Entwürfen von Professor Knote-Seeck aus Görlitz.
Am 9. Januar 1887 wurde die Kirche vom Superintendent Michael eingeweiht und war von da an für die Einwohner Schönaus und Neustadt (damals gab es diesen Stadtteil noch) offen.
Bei der Umbenennung 1936 in Lutherkirche hatten die Gemeinden Schönau und Neustadt über 7000 Einwohner. Trotz größeren Schäden durch Zerstörungen im 2. Weltkrieg erstrahlt die Kirche noch heute in Ihren schönen Glanz.
© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen
Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.